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Brockerln : Sprossenkohl [Brockerln]


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Brockerln

Sprossenkohl

Referenz von Brockerln




Kategorien: Essen und Trinken, Veraltet, Historisch

Erstellt von: pedrito am Apr.2007

Links: Österreichisches Wörterbuch : Brockerln V W - Referenz von Brockerln

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Bekanntheit

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Bewertungen (3)



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Schreibung:
SproSSenkohl
von JoDo am Apr.2007

 
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@JoDo & pedrito
Ich bessere es mit Verlaub jetzt aus. Sonst bleibt es noch einmal dreieinhalb Jahre so stehen.

Es muss sich aber niemand hier für einen s-Fehler genieren. "Drentn ba di Chemiker", wo ich auch mein Forums-Unwesen treibe, ist unter bestimmten Jugendlichen das durchgängige Verwechseln von einfachem, doppeltem und scharfem s bereits Bestandteil des kulturellen Selbstverständnisses geworden: "ich weis das das jez nich ganz richtich is, aber wie geht den dann der nachweiß [sic!]". So etwa in dieser Dicke. Zum Glück ist Dialektkunde gegenüber "NaWi" eher ein Minderheitenprogramm, da in dieser Disziplin kein Schüler einen Test schreiben muss, in Mathe oder Chemie hingegen schon. Und täglich weint daher im dortigen Forum eine verzweifelte Moderatorengemeinde (der ich dort zum Glück nicht angehöre).
von Brezi am Nov.2010

 
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Ein "Rosenkohl" ist das in der Sprache der dt. Bundesrepublik!
Die Korrektur der Rechtschreibung der Eintragserklärung hätte man sich ersparen können, denn "Sprossenkohl" gibt es in Deutschland nicht. Es ist ja selbst ein echt österreichisches Wort (so wie auch "Kohlsprossen).
von Lupina am 17.Aug.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.