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Kramuri : Krimskrams, Kram, Gerümpel [Kramuri]


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Kramuri

die
[ Gramuri, Gramurä ]
Krimskrams, Kram, Gerümpel

Referenz von Kramuri




Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: System am Apr.2005


Ähnlich klingend:        

Links: Österreichisches Wörterbuch : Kramuri - Referenz von Kramuri

  


Bewertungen (83)



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Mir ist die Aussprache "KramurE"
geläufiger, gefühls- und gebrauchsmäßig bei mir auch ein Neutrum.
von albertusmagnus am Dec.2009

 
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eh gloa: Gramuurä!
Endlos könnte man hier über Dehnung und Schärfung diskutieren, sowie über die korrekte Vokalisierung. Als ´schriftsprachliche´ Artikulation ersscheint mir die hier vorliegende akzeptabel - die mündliche Wiedergabe ist, glaub´ ich, nicht zu verschriftlichen.
von JoDo am Dec.2009

 
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Diese Ossis!
Da verwenden sie doch glatt Ösi-Wörter im Ost-Erzgebirge:
http://www.kramuri.de/"Homepage der Firma Kramuri - Copyright © 2002 - 2004 Kramuri |Geschenke-Andenken-Confiserie-Tee-Wein|"
Oder aus dem Fichtelgebirge (na, ja, die dort waren mit Glück grad noch politische Wessis):
"Kramuri - Handgefertigte Glasperlen..." www.perLestroika.de
von Koschutnig am Dec.2009

 
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ich kenne eben die Aussprache Grawuri oder Krawuri
deshalb habe ich die Variante mit W auch eingetragen. Typisches zusammengesetztes Wort meiner Mutter war die GRAWURI-LAD(E)
von rolandschweiger am Apr.2011

 
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Ich kenne auch praktisch nur "das Kramuri", eventuell habe ich noch "der Kramuri" gehört (Wien und NÖ). Kramuri ist eher liebevoll und weniger abwertend als Graffe(zeig).
von Astra am Jun.2015

 
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Das Zusammenführen gleicher und ähnlicher Einträge, das vor der Neugestaltung einigen sog. „Moderatoren“ möglich war, ist bedauerlicherweise nur in geringem Ausmaß geschehen, und so haben wir:
Kramuri Apr.2005
Kramuri Jun.2005
kramure Nov. 2005
Grawuri, Krawuri, Kramuri : Aug. 2007

Aber da gibt’s auch ein sprachliches „Zusammenführen“: Neben den „Kramuris“ gibt’s ja auch ein
Ramasuri (Aug. 2006), Remasuri (Nov. 2006)
und vermutlich in Anlehnung daran entstand so in der Steiermark und in Kärnten als Streckform von Kramuri dann
Kramasuri (Aug.2006), Gramasuri (Okt.2005),
s. Robert Engele und Christian Penz, “Kramasuri. Das umfassende Handbuch des Steirerwissens“, Styria, Graz 2007
von Koschutnig am Jun.2015

 
+2
mir ist DAS Kramasuri geläufig
von dingle am Jun.2015

 
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Kenn ich mit den angegebenen Bedeutungen: geb. Wien 1940
von typesetter am Jun.2015

 
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Alles, was wir Kinder liegengelassen hatten, was aufzuräumen war, unordentlicher Kleinkram ... war Kramuri (das!)
von Ira am Jun.2015

 
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Wer hat's gewusst?
"Herkunft: aus Kram und der rumänischen Pluralendung -uri"
Quelle: DUDEN

von JoDo am Jun.2015

 
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Der Kramuri, bestenfalls noch das (vergl. das Graffel), ich kenn aber nur der, die ist mir gänzlich fremd!
von gruberin am Jun.2015

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.