3.2 stars - 11 reviews5

kneißen : kapieren, verstehen, durchschauen [kneißen]


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kneißen

[ kneissn ]
kapieren, verstehen, durchschauen

Referenz von kneißen




Art des Wortes: Verb

Erstellt von: JoDo am Jan.2009


Ähnlich klingend:  
gneißen  
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Nane
+10
           
Nene
+3
   
Nena
+3
   
Nona
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Links: Österreichisches Wörterbuch : kneißen - Referenz von kneißen

  


Änderungen (1)


Bewertungen (11)



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Vergleiche:
gneißen pf. gneißt gegneißt od. gnissen
von JoDo am Jan.2009

 
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Bisher - Überblick:

31.5.2005 von Russi ( im Wörterbuch )
gneißen – gneissen,gneissn – verstehen, kapieren

29.7.2005 von pedrito
kneisen – etwas verstehen


31.01.2009 von JoDo
kneißen – gneiss´n – kapieren, verstehen, durchschauen

von DJ am Feb.2009

 
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Neues Wort Anlegen - HINWEISE
...
2. Soweit möglich eine "offizielle" Schriftform, also "sudern" (pausenlos jammern) statt "sudan" oder "sudaan".
von JoDo am Feb.2009

 
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Offizielle Schriftweise ? (zu (k)(g)nei(s)(ß)en und und Tsch(a)(o)pperlwasser
Teile gelöscht - Missverständnis - führte zu fehlerhaften Vermutungen

Was ist oder wer legt die diese offizielle Schriftform fest?
Es spricht m. E. sachlich gesehen einiges dafür, die „gnei..“ Variante ist die verlässlichste
Schriftform ist.

Die "knei..." Variante ist m.E eine dialektische Variation.

von DJ am Feb.2009

 
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Teile gelöscht - Missverständnis - führte zu fehlerhaften Vermutungen

von DJ am Feb.2009

 
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Da ergibt
dieser Kommentar auch keinen Sinn mehr.
von JoDo am Feb.2009

 
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Der EM-Blogger fordert mich heraus…
# Paul am 3. Oktober 2007 um 22:57
8

Was ist denn ein „Blitzkneisser“? (Artikelnummer 4665138)
Sachen gibts, die gibts nur in Österreich…
# Frittenmeister am 3. Oktober 2007 um 23:15
9

Ist das nicht so was wie ein Klugscheißer? Ein Besserwisser? Hanse klär mal auf…
...

—> http://www.wie-sagt-man-noch.de/synonyme/blitzkneisser.html...
@Frittenmeister: mia zwa wissn doch, dass des platte deitsch nix konn.fortbüdn konnst di gonz guat auf http://ostarrichi.org/ – do lernst echt nu wos!
http://www.soccer-warriors.de/2007/10/03/der-em-blogger-fordert-mich-heraus/
von JoDo am Feb.2009

 
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Teile gelöscht - Missverständnis - führte zu fehlerhaften Vermutungen

von DJ am Feb.2009

 
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Tja
ähem
von JoDo am Feb.2009

 
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Teile gelöscht - Missverständnis - führte zu fehlerhaften Vermutungen

von DJ am Feb.2009

 
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Das wär´s dann wohl

von JoDo am Feb.2009

 
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Wörterbuch Jenisch - Deutsch
kneissen (Jen) - wahrnehmen
kneissen (Jen) - bemerken
kneissen (Jen) - erfahren
kneissen (Jen) - erkennen

http://www.luetzenhardt.de/pdf/JenDeu.pdf
von JoDo am Feb.2009

 
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da sixtas wieda...
...des is in jena ah bekonnt....also wiederum nach "genauer recherche" *zwinker* eigentlich schon fast als gemeindeutsch zu bezeichnen?

unbeschadet dessen, wollte ich mir meinen senf dazu nicht ersparen und teil daher fröhlich mit, ich bin zwar auch wiener, schreibs und sprechs kneißen aber trotzdem mit "k"...mags hier eventuell schon bezirksweise dialektische abstimmungen geben, die aus dem vorigen jahrhundert, also "unsereins" noch unter sich blieb kommen, oder sind das je nach militärischer regimentszugehörigkeit avon den "kameraden" übernommene betonungen, die dann innerfamiliär weitergegeben wurden...? lg wuppl...
von wuppl am Feb.2009

 
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Mit der richtigen
Portion Senf und ´genauer Recherche´ kommt man immer ans Ziel!
Für die, die´s noch nicht wissen: Jenisch kommt nicht aus Jena, sondern ist eine unter dem ´Fahrenden Volk´ verbreitete und dem ´Rotwelschen´ sehr ähnliche Geheimsprache (nicht nur, aber auch aus dem Gaunermilieu).
Warum es hier um die ´richtige´ Schreibung ging ist so ähnlich wie die Frage: Henne oder Ei. Die in unseren Landen gebräuchliche Aufweichung harter Verschlusslaute (Plosivlenisierung): P zu B, T zu D und K zu G lässt die Frage nach der ´Offiziellen Schreibung´ tatsächlich zu.
von JoDo am Feb.2009

 
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Teile gelöscht - Missverständnis - führte zu fehlerhaften Vermutungen

von DJ am Feb.2009

 
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Meine ´Erkenntnis´
ist keine neue ...
von JoDo am Feb.2009

 
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Verehrte/r DJ:
Auf der Suche nach diversen Worten - von dir alsbald entdeckt - stieß ich auf solche wie
Dschobbalwossa, Gschloder, oder eben gneissen, in so einer oder einer ähnlichen Schreibung.
Warum - dachte ich mir - ist das nicht in der (tschuign ascho: meiner Meinung nach) offiziellen Schreibung eingetragen?
Daraus abzuleiten: ICH BESTIMME, was offiziell ist und was nicht, ist rein projektives Denken und entspricht nicht im geringsten meinen Absichten. Oder gar dem ´Russi´ eins auszuwischen - kompletter Blödsinn.
Bei manchen Worten ist eine unterschiedliche Schreibung vermeidbar, bei manchen nicht!
Kritik ist gut, wenn sie ´wendet´, sprich die Spreu vom Weizen trennt.
von JoDo am Feb.2009

 
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Aufgrund der Änderung nicht mehr erforderlicher Kommentar

von DJ am Feb.2009

 
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Danke
schön!
von JoDo am Feb.2009

 
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Adelung: "Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart" schreibt:

Kneißen, verb. reg. act. ein altes, aber nur noch bey den Gärbern für schaben übliches Wort, wo es besonders von dem Abschaben der Haare von den Fellen gebraucht wird, welches vermittelst des Kneißeisens geschiehet. Es wird auch, obgleich nicht so richtig kneußen und knäußen geschrieben. Es ahmet den Schall nach, den diese Art des Schabens verursacht, so wie das Griech. κνιζειν, schaben. http://www.zeno.org/Adelung-1793/A/Knei%C3%9Fen
von JoDo am Jun.2014

 
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Ich kenne das Wort nur aus Wien, wo es kein k gibt. In Kärnten, Osttirol, wo man k oder kch sagt, habe ich das Wort nie gehört.
Also ich würde schreiben: gneißen
von berberitze am 17.Mar.

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

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Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.