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Gugerschecken : Sommersprossen [Gugerschecken]


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Gugerschecken

die, -, -
Sommersprossen

Referenz von Gugerschecken




Art des Wortes: Substantiv

Erstellt von: Russi [Admin] am Jul.2005


Links: Österreichisches Wörterbuch : Gugerschecken - Referenz von Gugerschecken

  


Bewertungen (64)



+1
Die Nomen "Gugerschecken" (m, pl) und "Guckerschecken" (m, pl) für gmd. "Pigmentflecken" (m, pl) oder "Sommersprossen" (f) sind österreichisches Standarddeutsch.

Standard in ch: die Laubflecken, die Märzenflecken

(VWB)
von Standard am Jun.2016

 
-1
FALSCH!
"Gugerschecken die (Pl.), auch: Guckerschecken (reg., ugs.)" lautet der Eintrag im amtlichen Österr. Wörterbuch, 42, Aufl., S. 308 , und da "reg." die Abkürzung für 'regional' und "ugs." die Abkürzung für 'umgangssprachlich' ist (in der vieldiskutierten 39. Auflage war das Wort als "landschaftlich" bezeichnet worden), besagt der Eintrag im amtlichen Österreichischen Wörterbuch, dass die beiden Formen NICHT Teil der Standardsprache sind.

Warum nicht lesen, was Ammons Variantenwörterbuch wirklich sagt? Übrigens, Jakob Ebner, Ammons Mann fürs Österreichische, hat als Verfasser des DUDEN-Taschenbuchs "Wie sagt man in Österreich" 1969 "Guckerschecken" als "ugs." bezeichnet, und Ebner ist nun am Österr. Wb. beteiligt. Da jedoch das Variantenwörterbuch 10 Jahre älter ist als die jüngste Auflage des ÖWB, hätte im Falle evtl. differierender Qualifizierungen doch das neuere Werk zu gelten, nicht? Also!
von Koschutnig am Jun.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.